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Ein Blog über Friseure aus der Perspektive eines Laien

Blog

Ein Blog über Friseure aus der Perspektive eines Laien

Haircom Hamburg

Einen Blog rund ums Thema »Friseure« zu schreiben, wer könnte ungeeigneter sein als ich? Ich bin keine Friseurin. Ich schaffe es, mir den Nacken zu zerren, wenn ich meine Haare über die Rundbürste föhnen will. Ich habe zwei linke Hände und kann weder schneiden, noch flechten oder föhnen und ohne meine Kolleginnen wäre bei mir jeder Tag ein Bad Hair Day. Aber mich reizen Herausforderungen, meine Profession sind Texte und immerhin soll dieser Blog für Menschen wie mich geschrieben werden: für Kunden. Warum also nicht, dachten wir uns: Miriam schreibt ab jetzt einen Blog für Haircom, rund um das Thema Haare, zu Legenden, Mythen, Tipps und Tricks, zu den Höhen und Tiefen des Friseurdaseins – und all das aus der Perspektive eines Laien.

Aller Anfang ist schwer

Dass aller Anfang schwer ist, wurde mir schmerzlich bewusst, damals, an meinen ersten Tagen bei Haircom. Ich war hin und her gerissen zwischen Staunen und Überforderung. Ich hatte mich nach einem Nebenjob umgesehen, um Freiberuflichkeit und Alleinerziehenden-Dasein besser vereinbaren zu können. Ein Job bei meinem Lieblingsfriseur als Rezeptionistin und Unterstützung der Geschäftsführung? Perfekt! Nichts leichter als das. Selbstbewusst war ich angetreten, bin ich doch seit Jahren selbstständig, habe Erfahrung als Projektmanagerin … und dann kam die Ernüchterung.

Ich ziehe meinen Hut vor Friseuren

Mit einer völlig neuen Welt wurde ich konfrontiert und mir war schon am ersten Tag bewusst: Den Job einer Friseurin und alles, was darum herum passiert, hatte ich vollkommen unterschätzt. Ich ziehe meinen Hut vor meinen Kolleginnen und Kollegen. Sie sind nicht nur wahre Künstlerinnen und Künstler, was Haare betrifft, sie sind für ihre Kundschaft auch oftmals Psychologen, manchmal beste Freundinnen auf Zeit. Sie geben alles, damit er oder sie ein Stück glücklicher und selbstbewusster wieder durch die Tür hinaustritt. Sie beraten, sie verwöhnen, sie mischen geheimnisvolle Farbrezepturen an, sie zaubern mit Schere, Rasierer und Pinsel. Und sie hören zu …

Vom Streben nach Perfektion

Ich beobachte all das fasziniert von außen. Sehe, wie jedes Teammitglied auf seine ganz eigene und besondere Art und Weise nach Perfektion strebt, was im Klartext bedeutet: die Kunden glücklicher zu machen. Und dazu gehört eine ganze Menge Können und es ist verdammt viel Verantwortung. Umso unverständlicher ist es, dass diese Berufsgruppe zu den schlecht bezahltesten gehört und vielfach nicht wirklich ernst genommen wird. Dem Enthusiasmus meiner Kollegen tut das keinen Abbruch. Das Team rund um Evelyn Beard und Britta Glaw brennt für die eigene Profession. Das hat unter anderem einen Grund: unsere Firmenphilosophie – und die hat eine lange Geschichte.

Wie alles begann

Vor mittlerweile 28 Jahren gründete Evelyn mit Heike Neumann den Salon NeuBau and friends in den heutigen Räumlichkeiten in der Eppendorfer Landstraße 143. Beide kannten sich von der Schwarzkopf-Akademie, wo sie als Trainerinnen arbeiteten und Schulungen im In- und Ausland abhielten. Nur zwei Jahre später eröffneten sie im Laden nebenan Schulungsräume und erweiterten ihr Team. 1997 stieß Britta dazu und ein Jahr später trennten sich Heike und Evelyn. Das war keineswegs das Ende der Geschichte, nein: Haircom war geboren. Das Team ist gewachsen über all die Jahre. Menschen sind gekommen und gegangen. Damals wie heute aber leiten Evelyn und Britta das Geschäft gemeinsam, reisen um die Welt, lassen sich inspirieren und bilden mit ihrer Philosophie das Herz von Haircom.

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Inside Haircom

Dieser Blog gibt euch Einblicke in diese Philosophie. Wir zeigen euch nicht, wie ihr eine Flechtfrisur machen könnt und wir verraten auch nicht die Geheimnisse einer traumhaften Balayage oder des perfekten Haarschnitts. Warum nicht? Das tun andere Blogs zur Genüge. Hier geht es um Themen, die uns bei Haircom bewegen und euch als Kundschaft betreffen:

  • Wieso kostet ein Friseurbesuch bei uns mehr als beim Billigfriseur um die Ecke?

  • Weshalb kommt es nicht gut an, wenn ich meinen Termin kurzfristig absage?

  • Warum ist es absolut ok, wenn mir der Azubi die Haare föhnt?

  • Wieso werden bei uns Strähnen nicht mit Alufolie gemacht?

  • Weshalb bestimmen bei uns die Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten selbst?

  • Warum nehmen wir Stellung zu politischen Themen?

Es werden in diesem Blog unterschiedlichste Fragen beantwortet. Es wird gezeigt, dass es auch in Bezug auf Haare und Kundschaft nicht nur Schwarz und Weiß gibt – die Themen, Fragen und Antworten sind bunt gefächert. Also seid gespannt auf unseren nächsten Text kurz vor Weihnachten und kommt derweilen gern vorbei und lasst euch verwöhnen als Ausgleich zum Vorweihnachtsstress!